Das Gestaltungskonzept für das Vienna International Center (VIC) definiert den Außenraum als nutzungsoffene Kommunikationszone. Durch die synergetische Verbindung von integrierten Vegetationströgen für Beschattung und differenzierten Staudenbeeten entstehen räumliche Module, die über die reine Objektfunktion hinausgehen.
Das hybride Sitzmobiliar bietet ein breites Spektrum an ergonomischen Qualitäten: Von klassischen Sitzbereichen mit Rückenlehne bis hin zu großzügigen Liegeflächen schaffen die Elemente Orte der Entschleunigung – „Möbel zum Zeitnehmen“. Diese gestalterischen Interventionen fungieren als mikroklimatische Ankerpunkte, die durch gezielte Bepflanzungsstrukturen die Aufenthaltsqualität im urbanen Steinfeld nachhaltig steigern. Die multifunktionale Architektur der Module fördert sowohl den informellen Austausch als auch den Rückzug im hochfrequentierten, internationalen Umfeld.