Die Transformation des Vorplatzes der Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen markiert den Wandel von einer asphaltierten Parkfläche hin zu einem klimapositiven Freiraum. Im Fokus der Planung stand die großflächige Entsiegelung, maximale Begrünung und die Implementierung des Schwammstadt-Prinzips, um Niederschlagswässer im natürlichen Kreislauf zu halten.
Zentrale Gestaltungselemente sind eine freistehende, fassadennahe Grünwand zur natürlichen Kühlung des Gebäudes sowie eine schattenspendende Baumreihe als Puffer zum Straßenraum. Eine prägnante Gehachse leitet Besucher zum Entree, flankiert von artenreichen Staudenbetten. Durch die Nutzung einer bauseitigen Zisterne zur Bewässerung wird ein geschlossener Wasserkreislauf realisiert. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie funktionale Infrastruktur und ökologische Weitsicht zu einem identitätsstiftenden Ort verschmelzen.